Köln. Das 40-millionste Auto von Ford in Deutschland ist am Freitag in Köln vom Band gerollt. Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP) sagte in einer Feierstunde in der Montagehalle des Stammwerks: "40 Millionen Ford-Autos sind ein herausragender Unternehmenserfolg." Köln ist nach Worten von Ford-Europa-Chef John Fleming zum größten Produktions- und Entwicklungsstandort des Unternehmens außerhalb der USA geworden.In den drei Werken in Köln, Saarlouis und im belgischen Genk baut Ford nach eigenen Angaben jährlich rund eine Million Autos.
"40 Millionen Fahrzeuge seit 1925 sind ein Meilenstein in der Erfolgsgeschichte der Ford-Werke GmbH", sagte Ford-Deutschlandchef Bernhard Mattes: Aus einem kleinen Montagebetrieb in Berlin sei heute einer der bedeutendsten Automobilhersteller Deutschlands geworden. "Mit unseren 29.000 Beschäftigten aus über 50 Nationen an den Standorten Köln, Saarlouis und dem belgischen Genk sind wir zu Recht stolz auf diese Leistung. Autos der Ford-Werke rollen auf den Strassen in aller Welt - Fiesta, Focus beispielsweise begeistern auch in Australien, Neuseeland und Südafrika. Unsere Werke zählen zu den produktivsten Fertigungen der gesamten europäischen Automibilindustrie," sagte Mattes."
Ford steht auch in rauen wirtschaftlichen Zeiten zum Standort Deutschland," betonte er. Die deutschen Ford -Werke seien eines der wichtigsten Standbeine für den globalen Ford-Kornzern. Der neue Ford Focus der dritten Generation wurde unter der Leitung des Kölner Entwicklungszentrums in Köln konzipiert und wird für Europa ausschließlich im Focus-Stammwerk Saarlouis gebaut.