Ehningen. Vor dem Hintergrund angespannter branchenspezifischer Rahmenbedingungen bezeichnet der Bertrandt-Konzern den Geschäftsverlauf im ersten Quartal 2009/2010 (endete am 31.12.) als zufriedenstellend. Der Entwicklungsdienstleister erzielte im ersten Quartal 2009/2010 einen Umsatz von 90,4 Millionen Euro, nachdem im Vorjahr noch 112,2 Millionen Euro erzielt worden waren. Das Betriebsergebnis sank im gleichen Zeitraum von 11,1 Millionen Euro auf 7,2 Millionen Euro. Das Ergebnis nach Ertragsteuern gibt Bertrandt mit 5,3 Millionen Euro an, nachdem im Vorjahr noch 8,2 Millionen Euro. Im direkten Vergleich mit dem vierten Quartal des abgelaufenen Geschäftsjahres zeigen die wesentlichen Kennzahlen erste Stabilisierungstendenzen auf.
"Auch im laufenden Geschäftsjahr haben wir unsere intensive Marktbearbeitung und strikte Kosten- und Ergebnisorientierung fortgeführt“, erläutert der Vorstandsvorsitzender Dietmar Bichler die Maßnahmen zur nachhaltigen Ergebnissicherung. Unter der Annahme, dass sich die Konjunktur weltweit nachhaltig erholt, die Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen in der Automobilindustrie auf einem hohen Niveau bleiben und Entwicklungsleistungen weiterhin an externe Partner vergeben werden, plant das Unternehmen für das laufende Geschäftsjahr eine stabile Umsatz- und Ergebnisentwicklung. Zum 31. Dezember 2009 erhöhte sich die Anzahl der Mitarbeiter im Vergleich zum Vorquartal konzernweit um 40 auf 5.471. Die Anzahl Mitarbeiter in Kurzarbeit konnte im Berichtszeitraum weiter reduziert werden. In Weiterbildungsmaßnahmen investierte Bertrandt rund eine Million Euro.