Auburn Hills. Im Geschäftsjahr 2009 fiel der Umsatz des US-Zulieferers BorgWarner im Vergleich zu 2008 um 24,7 Prozent auf 3,96 Milliarden Dollar. Das Unternehmen macht für dieses Ergebnis vor allem die weltweite Finanz- und Wirtschaftkrise verantwortlich. Insbesondere das positive Ergebnis im vierten Quartal 2009 mit 1,2 Milliarden Dollar und damit eine Steigerung um 28,6 Prozent zum Vorjahreszeitraum verbesserten das Ergebnis 2009. Der Gewinn des Unternehmens im vierten Quartal 2009 betrug 52,7 Millionen Dollar, verglichen mit einem Verlust von 81,4 Millionen Dollar im vierten Quartal 2008. Der Gewinn im vierten Quartal 2009 wurde vor allem durch höhere Absatzzahlen bei gleichzeitiger Optimierung der betrieblichen Abläufe erreicht, heißt es beim Hersteller von Turboladern. Beides trug zu einem positiven Cash-Flow des Unternehmens in Höhe von 79,9 Millionen Dollar im vierten Quartal 2009 bei.
"Optimismus gepaart mit einer Portion Zurückhaltung sind unsere beiden Eckpfeiler für die Prognose für 2010“, sagt Timothy Manganello, CEO und Chairman von BorgWarner. Unser Optimismus ist durch den Aufschwung begründet, den wir innerhalb des letzten halben Jahres in Nordamerika beobachten konnten. Wir erwarten, dass die ab Mitte 2009 in Nordamerika eingesetzte Produktionsrate sich auch 2010 fortsetzt.