Nürnberg. Mit einer Investitionssumme von 20 Millionen Dollar hat der US-Zulieferer Federal Mogul sein Kolbenwerk in der Nürnberger Nopitschstraße umgebaut. Jetzt wurde die letzte Maschine in Betrieb genommen und das Strukturprojekt offiziell abgeschlossen. Für Geschäftsführer Markus Ratka ist damit ein wesentlicher Eckpunkt für den künftigen Weg des Werkes gesetzt: "Wir haben jetzt modernste Technologie und sind sehr leistungsfähig geworden. Das macht uns deutlich wettbewerbsfähiger als früher – im Markt genauso wie im internen Vergleich der weltweit 15 Kolben-Werke von Federal Mogul.“ In der Fabrik sieht er auch eine Langzeitinvestition in die Zukunft des Standortes Nürnberg.
Schritt für Schritt wurde die Fertigung umgebaut und kam so der Vision der "Weißen Fabrik“ immer näher. Für Industrieanlagen eher untypisch ist hier alles hell: weiß gestrichene Räume, weiße Fußböden, weiße Maschinen. So fallen Verunreinigungen jeglicher Art eher auf, werden schneller wahrgenommen und beseitigt, heißt es beim Unternehmen.