Amberg. Der Zulieferer Grammer hat mit einem Konsortium bestehend aus sechs Geschäftsbanken und unter der Nutzung eines KfW-Förderprogramms eine neue mittelfristige Betriebsmittelkreditlinie mit einem Volumen von 110 Millionen Euro abgeschlossen. Die Laufzeit beträgt drei Jahre. Gegenüber der bisherigen Kreditlinie entspricht dies einer Erhöhung um 20 Millionen Euro beziehungsweise mehr als 20 Prozent, heißt es beim Anbieter von Sitzsystemen.
Neben der neuen Kreditlinie für kurzfristige Ziehungen steht der Grammer AG nach wie vor ein langfristiges Schuldscheindarlehen in Höhe von 70 Millionen Euro mit einer Laufzeit bis August 2013 zur Verfügung. "Mit diesem ausgeweiteten Kreditvolumen signalisieren die Banken ihr Vertrauen in die finanzielle Solidität und Zukunftsfähigkeit der Grammer AG. Wir haben nun Planungssicherheit für künftige Projekte und Investitionen und sichern damit unser Wachstum in den nächsten Jahren“, so der Finanzvorstand des bayerischen Zulieferers, Alois Ponnath.