Köln/Kocaeli. Ford investiert umgerechnet 630 Millionen Dollar in sein türkisches Werk Kocaeli, wo der Transporter Transit gebaut wird. Das Werk ist zentraler Bestandteil des seit 50 Jahren bestehenden Joint Venture "Ford Otosan", das Ford und der türkischen Koc-Holding gehört.
Mit den Investitionen werde Kocaeli auf den neuesten Stand umgebaut, um auch für künftige Neuentwicklungen gewappnet zu sein, teilte Ford am Montag mit. "Diese Investition stellt sicher, dass das Werk Kocaeli an forderster Front bleibt, was seine Produktionsmöglichkeiten betrifft," sagte Ford-Europachef Stephen Odell. Dadurch würden auf Jahre hinaus die Produktionskapazitäten von Ford in der Türkei und auch die Arbeitsplätze dort gesichert. Derzeit sind dort 6150 Menschen beschäftigt.
Der Leichttransporter Transit wird in mehr als 60 Länder exportiert und hat dafür gesorgt, dass "Ford Otosan" zu einem der wichtigsten Exportbetriebe der Türkei geworden ist. Der Transit wird außerdem noch im britischen Werk Southampton sowie in China und in Vietnam hergestellt.
Ford überlegt derzeit, den neuen Transit auch in Nordamerika anzubieten und zu bauen, wo bislang noch sprithungrige Vans den Transportermarkt dominieren. Diese Option würde auch zur One-Ford-Strategie von Konzernchef Alan Mulally passen, der die Zahl der Modelle und Plattformen weltweit weiter drastisch reduzieren will.