Frankfurt/Main. Im Rahmen des deutschen Forschungsprojekts AKTIV haben der internationale Automobilzulieferer Continental, das Hessische Landesamt für Straßen- und Verkehrswesen und der Softwarespezialist PTV gezeigt, wie sich aktuellere und detailliertere Verkehrsinformationen generieren und für eine verbesserte Routenführung nutzen lassen. "Der Einzelne kommt schneller, sparsamer und sicherer ans Ziel und die Gemeinschaft profitiert von optimierten Verkehrsflüssen, weniger Staus und reduziertem CO2-Ausstoß“, preist Continental die Erfolge.
Bislang nutzen elektronische Routenplaner für die dynamische Zielführung fast ausschließlich die Daten des Traffic Message Channel (TMC), die für den Autofahrer unhörbar während des Radioprogramms übertragen werden. Diese Verkehrsinformationen stammen in der Regel von Polizei, Behörden und Automobilclubs und werden über eine zentrale Sammelstelle erst an die Rundfunkanstalten und von dort an die Fahrzeuge übermittelt. Im Rahmen von AKTIV haben Continental, PTV und das Hessische Landesamt für Straßen- und Verkehrswesen nun eine deutlich schnellere und detaillierte Datenkette aufgebaut, die neben der aktuellen Situation zudem noch kurzfristige Verkehrsprognosen und Ausweichempfehlungen liefert.