Das neueste Projekt von Webasto Solar ist ein Dachmodul, das direkt mit dem Bordnetz verbunden wird und weitere elektrische Verbraucher im Fahrzeug mit Energie versorgen kann. Das Solardach für ein Elektrofahrzeug, das in den nächsten Monaten vorgestellt wird, hat eine Größe von 0,65 Quadratmetern und ist damit deutlich größer als die bisherigen Solarmodule von Webasto Solar.
Webasto verbaut bereits seit über 20 Jahren Solarmodule in seine Dachsysteme. 1989 wurden die ersten Solarschiebedächer geliefert - für das Audi 80 Coupe. Heute wird zum Beispiel der Audi A8 mit einem Webasto Solarschiebedach ausgestattet. Das Prinzip: Die im Glasdeckel des Schiebedachs integrierten Solarzellen erzeugen elektrischen Strom, wenn das Fahrzeug geparkt ist. Diese Energie reicht aus, um das fahrzeugeigene Gebläse zu betreiben. Der Vorteil der Standentlüftung: Die Batterie wird nicht belastet und der kontinuierliche Durchzug frischer, kühler Außenluft durch die Fahrgastzelle wirkt der Aufheizung entgegen. Die Luft entweicht über die Entlüftungsklappen am Heck. Infolgedessen sinkt die Innenraumtemperatur um bis zu 20 Grad Celsius. So muss die Klimaanlage den Innenraum weniger stark herunter kühlen, was Kraftstoff spart und den Schadstoff-Ausstoß sowie die Emission von CO2 reduziert.