Detroit. Daimler will bis spätestens Ende Juni entschieden haben, mit welchem Partner der Stuttgarter Autobauer die künftige Generation des Smart bauen wird. Dies sagte Daimler-Vorstandschef Dieter Zetsche am Montag (Ortszeit) bei der Motor Show in Detroit im Gespräch mit Journalisten.
"Wir werden die Marke Smart über das eine Fahrzeug hinaus entwickeln", sagte Zetsche. Dafür benötige Daimler einen Kooperationspartner. "Wir sprechen mit mehreren möglichen Partnern, auch mit Renault," bekräftigte er. Die Entscheidung darüber solle noch im ersten Halbjahr fallen. Mit dem Partner solle nicht nur der zweisitzige Smart, sondern eine ganze Smart-Produktpalette entwickelt werden. Eine finanzielle Verflechtung des künftigen Partners mit Daimler komme dabei nicht in Betracht, betonte Zetsche. "Es geht um eine rein technische Kooperation."
Deutschen und französischen Medienberichten zufolge sind die Gespräche mit Renault in einem fortgeschrittenen Stadium. Geplant ist offenbar, dass Daimler die Architektur der künftigen Smart-Modelle übernehmen, soll, während sich Renault mit seiner Klein- und Kompaktwagenexpertise um die Entwicklung und den Bau der erforderlichen Motoren und Getriebe kümmern soll. Der künftige viertürige Smart könnte dabei die Plattform des neuen Twingo nutzen.