Köln. Ford of Europa hat Sorgen in Belgien über einen möglichen schleichenden Abbau der Produktionskapazitäten in seinem Werk in Genk den Wind aus den Segeln genommen. Europachef Stephen Odell unterzeichnete am Dienstag ein Abkommen, das dem Werk langfristig eine Perspektive bietet.
Das Abkommen sichert für den Standort die Produktion von Fahrzeugen aus dem CD-Segment (Mondeo, S-Max, Galax). Die jährliche Produktionskapazität soll weiter bei 225.000 Einheiten liegen. Den gut 4700 Mitarbeitern wurde eine Beschäftigungsgarantie für die Dauer von vier Jahren ausgesprochen.
"Zu einem Zeitpunkt, in dem es beträchtliche Sorgen in der belgischen Automobilindustrie gibt, sind die Zusicherungen von Ford ein Zeichen des Vertrauens in unsere Mitarbeiter, Zulieferer und in die Region Flandern," sagte Ford-of-Europe-Chef Stephen Odell bei einer Zeremonie zur Unterzeichnung des auf vier Jahre angelegten Vertrages. Auch für die Ford-Teststrecke im belgischen Lommel gilt die Standortsicherung.
Odell fügte hinzu, dass weitere Verbesserungen bei der Effizienz und bei der Produktivität in Genk nötig seien, um die globale Wettbewerbsfähigkeit des Standortes zu sichern. Einzelheiten dazu nannte er aber nicht.