Berlin/Dreilinden. Deutschlands Internet-Fahrzeugmarkt Mobile.de hat zwei Studien zum Thema "Privater Online-Autokauf in Deutschland“ veröffentlicht. Im Rahmen der beiden Umfragen wurden im Zeitraum Juni bis Juli 2011 insgesamt rund 4000 Personen befragt und dabei das Nutzungsverhalten deutscher Autokaufplaner auf Internet-Fahrzeugmärkten allgemein und bei Mobile.de im Speziellen untersucht. Ein Ergebnis dabei: Soziale Netzwerke wurden nur von fünf Prozent der Befragten als Informationsquelle beim Autokauf genannt und spielen damit aktuell noch eine untergeordnete Rolle.
Dieses Ergebnis erstaunt nach Einschätzung der Autoren vor allem vor dem Hintergrund, dass sich knapp 70 Prozent der Befragten selbst als social Media-affin einschätzen und soziale Netzwerke sehr gerne bis gerne nutzen. Generell rangiert das Internet als Informationsquelle beim Autokauf deutlich auf dem ersten Platz: 85 Prozent der Befragten gaben Online-Fahrzeugbörsen als wichtigste Informationsquelle bei der Kaufentscheidung an. Danach werden Probefahrten mit 71 Prozent und Testberichte mit 54 Prozent genannt.
In Bezug auf Markentreue beim Autokauf im Internet brachten die Studien folgende Ergebnisse: Nutzer von Online-Fahrzeugmärkten sind nicht von vornherein auf eine konkrete Automarke festgelegt. Knapp drei Viertel aller Befragten berücksichtigten mindestens zwei Marken und mehr als die Hälfte sogar drei Marken und mehr beim Kauf eines Fahrzeugs. Ähnlich verhält es sich bei der Entscheidung für ein spezielles Modell: 80 Prozent der Befragten entscheiden sich zwischen mindestens zwei verschiedenen Modellen und die Hälfte aller Nutzer zieht mindestens drei Modelle in Betracht.