Moskau. Nach mehreren anderen Autoherstellern reagiert auch Ford auf die Erholung des russischen Automobilmarktes. Der Hersteller hat damit begonnen, in seinem russischen Werk Wsewoloschk bei St. Petersburg eine dritte Schicht einzuführen. Deshalb habe Ford 500 zusätzliche Mitarbeiter eingestellt, teilte Ford am Montagabend mit.
"Die dritte Schicht ist ein weiteres Anzeichen für die Erholung der russischen Wirtschaft und die steigende Nachfrage nach dem Focus und dem Mondeo", sagte Gray Greenway, Landeschef von Ford in Russland.
2010 hatte Ford in Russland gut 67.000 Focus-Einheiten verkauft, womit der Kompaktwagen erneut das meistverkaufte ausländische Modell in Russland war. Derzeit produziert und verkauft Ford in Russland noch das alte Modell des Focus. Der in Europa und in Nordamerika produzierte neue Focus soll im späteren Verlauf des Jahres 2011 auch in St. Petersburg produziert und in Russland verkauft werden. 2010 waren in dem Werk Wsewoloschk 80.390 Focus und Mondeo produziert worden. Das Zusatzvolumen durch die dritte Schicht nannte Ford auf Anfrage nicht.