Im Jahr 2010 sind in Europa 17.170.041 Autos produziert worden. Das entspricht einem Zuwachs von 11,76 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der weltgrößte Autobauer Toyota fertigte 483.997 Fahrzeuge in seinen europäischen Werken, was ein Minus von 3,64 Prozent bedeutet. Die weltweite Nummer zwei General Motors brachte es auf 1.390.405 Fahrzeuge (plus 13,68 Prozent), allerdings entfielen davon 1.229.871 auf die deutsche Tochtergesellschaft Opel.
Der Volkswagen-Konzern baute in Europa im letzten Jahr 4.102.751 Autos, allerdings ist er im Gegensatz zu Toyota und GM auch dort beheimatet und hat deshalb seine größten Werke dort. Edeltochter Audi produzierte 1.156.763 Autos – auf den ersten Blick mehr als die Konkurrenz aus München, denn BMW kam auf 983.796. Allerdings baut BMW seine beliebten SUV's in den Vereinigten Staaten, während Audi fast ausschließlich in Europa fertigt. Die Marke VW konnte um 10,86 Prozent auf 1.900.406 Autos zulegen.
Der italienische Fiat-Konzern brachte es auf 1.120.476 Wagen und musste damit ein Minus von 9,21 Prozent hinnehmen, während Hyundai-Kia, die Konkurrenz aus Korea, mit 39,92 Prozent weiterhin auf Wachstumskurs ist. Insgesamt verkauften die Koreaner 613.076 Pkw.
Der französische PSA-Konzern baute mit seinen beiden Marken Peugeot und Citroen 1.952.951 Autos (plus 6,15 Prozent )und blieb damit klar vor dem Konkurrenten Renault-Nissan, der 2.256.059 Wagen baute und sich damit auch deutlicher steigerte, nämlich um 12,08 Prozent.