Köln. Ford hat am Freitag seinen einmillionsten Fiesta der aktuellen Generation im Kölner Werk vom Band laufen lassen. Bei einer Feierstunde am Nachmittag war die nordrhein-westfälische Ministerpräsidentin Hannelore Kraft Ehrengast. Sie kam zum ersten Mal das Automobilwerk in Köln-Niehl, das direkt am Rhein liegt. Kraft will sich dem Vernehmen nach auch über die Ausbildungssituation bei Ford erkundigen.
Die Serienfertigung des aktuellen Ford Fiesta begann am 14. August 2008. Der allererste Fiesta lief aber schon im Mai 1976 vom Band. Ford liefert den Kleinwagen von Köln aus in 71 Länder. Insgesamt wurden schon mehr als sechs Millionen Fiesta gebaut.
Ford feierte erst vor wenigen Tagen ein weiteres Jubiläum: Vor 80 Jahren, am 4. Mai 1931, startete im Niehler Ford-Werk mit 619 Beschäftigten die Automobilproduktion mit dem Modell A. Sechs Jahre früher hatte die Geschichte von Ford in Deutschland in Berlin begonnen. In Berlin war das legendäre T-Modell gefertigt worden.
In dem Werk in Köln Niehl wird außer dem Fiesta auch der Ford Fusion gebaut. 1770 Einheiten von Fiesta und Fusion werden täglich in drei Schichten produziert. Das Kölner Ford-Werk gilt in der Autobranche als eines der effizientesten Produktionswerke in Europa. Insgesamt arbeiten in Köln 17.300 Menschen aus mehr als 50 Nationen bei Ford.