Dearborn. Ford erweitert die Liste seiner wichtigsten Lieferanten um 17 Unternehmen auf 102 Firmen, darunter auch um die deutschen Zulieferer Webasto sowie Mann+Hummel. Sie gehören damit zu dem weltweiten Lieferantennetzwerk von Ford, das die Gleichteile-Strategie des Autobauers wesentlich voranbringen soll. Ford bezeichnet diese Strategie als "Aligned Business Framework", kurz ABF (die Automobilwoche berichtete).
"Unsere ABF-Unternehmen stellen das Rückgrat des globalen Ford-Lieferantennetzwerkes dar," erklärte Konzern-Einkaufschef Tony Brown dazu am Dienstag (Ortszeit). Ford füge jedes Jahr eine begrenzte Zahl von Unternehmen diesem ABF-Netz hinzu mit dem Ziel, die "One Ford-Strategie" weiter voranzutreiben. Damit will der Hersteller nicht nur die Zahl der Gleichteile auf über 80 Prozent bei allen neuen Modellen heben, sondern auch die Entwicklungs- und Produktionskosten senken.