Moskau. Der russische Automobilmarkt ist auf Erholungskurs und zieht wieder neue Investitionen der Automobilhersteller an. Ford und der zweitgrößte russische Autobauer Sollers unterzeichneten am Freitag eine Absichtserklärung über ein 50:50-Gemeinschaftsunternehmen Ford-Sollers, das in Russland Autos herstellen und vertreiben soll, wie Ford mitteilte. Operativ soll das Joint-Venture bereits Ende diesen Jahres sein.
"Wir sind sehr erfreut darüber, diesen nächsten Schritt von Ford in Russland mit unserem Partner Sollers zu unternehmen," erklärte Ford-of Europe-Chef Stephen Odell. Ford werde dadurch in Russland mehr Modelle anbieten können und seinen Service landesweit verbessern können. Ford stärke dadurch auch die lokale Zuliefererindustrie, fügte er hinzu.
Sollers-Generaldirektor Wadim Schwetsow sagte, er sei zuversichtlich, dass die gemeinsamen Aktivitäten mit Ford dazu führen würden, dass Sollers eine führende Position in der russischen Automobilindustrie einnehmen werde.