Karlsruhe. Der Hersteller von Simulations- und Testwerkzeugen für die Automobil- und Zulieferindustrie IPG Automotive, wird in Kürze eine neue Version der offenen Integrations- und Testplattform CarMaker 3.5 vorstellen. Die Karlsruher versprechen sich davon mehr Effizienz in der durchgängigen Fahrzeugentwicklung und sehen neue Anwendungsmöglichkeiten im virtuellen Fahrversuch. Einen wesentlichen Beitrag leistet dabei das neue Lenkmodell. Das Fahren mit dem Lenksimulator "SensoWheel“ bietet damit künftig ein sehr realistisches Lenk- und Fahrgefühl, verspricht IPG. Dafür sorgt das Einbinden des präzisen "Pfefferschen Lenkmodells“ in die Simulationsplattform CarMaker. Das realistische Lenkgefühl entsteht vor allem durch das Lenkmoment in der Schnittstelle Fahrer-Fahrzeug-Straße. Damit sollen selbst Änderungen an der Achskinematik sowie Regeleingriffe identifizier- und spürbar sein.
Außerdem führt das Zusammenspiel aus mechanischem Modell und Lenkunterstützungseinheit zu einer detaillierten Abbildung des Lenkverhaltens. Bei der Entwicklung wurde großes Augenmerk auf die mechanischen Reibmechanismen und die verschiedenen Lenkunterstützungssysteme gelegt, wie etwa EPS. Damit meistert das Lenkmodell auch anspruchsvollste Aufgaben, beispielsweise wenn es um die Beurteilung des Lenkverhaltens im Gesamtfahrzeug geht. Auch bei der Entwicklung von Fahrerassistenzsystemen mit aktiver Lenkempfehlung, wie etwa beim Spurhalteassistent oder Parkassistent, spielt das neue Lenkmodells seine Fähigkeiten aus. Und nicht zuletzt macht ihn sein realistisches Lenk- und Fahrgefühl zur ersten Wahl für den Einsatz an Fahrsimulatoren, ist man bei IPG überzeugt.