In den Vereinigten Staaten sind im Juli 2011 insgesamt 1.059.730 Autos neu zugelassen worden. Im Vergleich zum Vorjahresmonat ist das ein Zuwachs von einem Prozent. Die deutschen Premiumhersteller Audi, BMW, Mercedes und Porsche waren erneut erfolgreich unterwegs: Porsche lieferte 2768 Wagen an Kunden aus, zwei Prozent mehr als im Juli 2010. Wie schon in den letzten Monaten war der Geländewagen Cayenne das bei weitem erfolgreichste Modell der Zuffenhausener. Er verkaufte sich 1342mal.
Die ebenfalls aus Stuttgart stammende Marke Mercedes-Benz konnte ihren Absatz von Pkw und Transportern um 15 Prozent auf 20.738 Einheiten steigern. Besonders bemerkenswert ist dabei das Modell Sprinter, dessen Absatz sich um 154,3 Prozent auf 1732 Stück erhöhte. Weniger gefragt waren die beiden kleineren Marken des Daimler-Konzerns: Smart setzte 327 Autos ab und verbuchte damit ein Minus von 42 Prozent. Die Luxusmarke Maybach verlor zwar nur 20 Prozent, hatte aber bereits im Juli 2010 nur fünf Autos verkauft.Die zum Volkswagen-Konzern gehörenden Marke Audi steigerte ihre Verkaufszahlen um 17 Prozent auf 9146 Fahrzeuge. Ungleich erfolgreicher agierte der direkte bayrische Konkurrent BMW, der im Juli in den USA zwar "nur" um 11,7 Prozent zulegte, mit 21.409 Autos aber mehr als doppelt so viele Wagen auf die Straßen brachte wie Audi. Die Kleinwagentochter Mini verbuchte mit 4711 Zulassungen ein Plus von neun Prozent, die Luxuswagen von Rolls-Royce fanden immerhin 44 Käufer, was einem Plus von zwei Prozent entspricht. (Foto: BMW)Deutsche in den USA erfolgreich
Die deutschen Premiumhersteller Audi, BMW, Mercedes und Porsche sind in den USA auch im Juli auf der Erfolgsspur geblieben: Mit Zuwächsen zwischen zwei und 17 Prozent verkauften sie alle mehr als im Juli des Vorjahres und wuchsen stärker als der Durchschnitt. Erfolgreichste Marke des Quartetts war BMW.
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