Detroit. Der Zulieferer ZF Friedrichshafen rechnet für das laufende Jahr mit einem Umsatz von mehr als 14 Milliarden Euro. Damit steht das Unternehmen vor einem weiteren Rekordjahr, nachdem schon 2010 mit einem Umsatz von rund 12,9 Milliarden Euro ein neuer Umsatzrekord erzielt worden war. "Die Abrufsituation bleibt auf einem hohen Niveau stabil“, erläuterte der ZF-Vorstandschef auf der nordamerikanischen Autoshow NAIAS in Detroit. Zudem rechnet der Manager mit einer hohen Umsatzrendite für das Unternehmen in 2011. Dieses Wachstum geht beim Zulieferer mit 64.000 Mitarbeitern einher mit einem Zuwachs an Marktanteilen. In diesem Jahr will ZF weltweit weitere 3000 Mitarbeiter einstellen, davon 1000 in Deutschland und 900 in Nordamerika.
In Nordamerika hat ZF 2010 gegenüber 2009 ein Umsatzwachstum von über 50 Prozent realisiert und liegt nun bei 1,6 Milliarden Euro. Getrieben wurde das Wachstum nach Angaben des Getriebespezialisten unter anderem durch das Liefer- und Lizenzabkommen für 8-Gang-Automatgetriebe mit dem US-Autobauer Chrysler. "In Nordamerika hatten wir vier, fünf schmerzvolle Jahre“, erinnert sich Härter. 2010 sei das Unternehmen aber wieder stabil in die Gewinnzone gekommen. Für das Jahr 2015 hat Härter für ZF in Nordamerika ein Umsatzziel von vier Milliarden Euro ausgegeben.