München. Nach Einschätzung des Beratungsunternehmens Lodestone Management Consultants aus der Schweiz wird es die Position des Chief Information Officer (CIO) bei vielen Untenehmen schon bald nicht mehr geben. Vier radikale Veränderungen werden die Rolle des CIO neu definieren und diesen zu einem "Chief Integration Officer“ mit zentraler Geschäftsleitungsfunktion machen. Diese Schlussfolgerung zieht das Beratungsunternehmen aufgrund einer umfassenden Marktbetrachtung.
Die Ergebnisse lassen aus der Sicht von Nobert Kettner, Vorsitzender der Geschäftsführung von Lodestone Management Consultants Deutschland, nur einen Schluss zu: "Um die neuen Herausforderungen und Aufgaben des vor uns liegenden Netzwerk-Zeitalters bewältigen zu können, ist eine neue Generation von CIOs gefordert.“ Deren Hauptaufgabe werde in einer sicheren Integration von neuen, meist internetbasierten Technologien, Anwendungen und Endgeräten in bisherige Client-Server-Strukturen liegen. "Die CIOs der Zukunft müssen flexible Architekturen, unterschiedliche Plattformen, Netzwerk-orientierte Dienste und kollaborative Prozessstrukturen weltweit in Einklang bringen“, ist Kettner überzeugt.
Die Erkenntnisse fußen einerseits auf der Erfahrung aus über 200 Projekten, die Lodestone in den vergangenen fünf Jahren strategisch begleitet hat. Zum anderen beruhen sie auf den Ergebnissen von Studien aus den Jahren 2007 bis 2011, die das Beratungshaus sowohl im Rahmen einer Primär- als auch einer Sekundärrecherche ausgewertet hat – darunter eine Studie der Fachhochschule Ingolstadt ("The future CIO's role“), die von März bis Juni 2011 CIOs aus Fertigungs-, Service- und Handelsunternehmen mit mehr als 1000 Mitarbeitern und mehr als einer Milliarde Euro Umsatz befragt hat. (Foto: Lodestone)