Frankfurt/Main. Um das Risiko der Fahrerablenkung zu reduzieren, wendet sich die Automobilindustrie zunehmend multimodalen Ansätzen für Mensch-Maschine-Schnittstellen (engl. Human Machine Interface – HMI) zu, in denen alle Schnittstellen eine gleichwertige Rolle spielen. In erster Linie soll die Information priorisiert und damit die Belastung des Fahrers reduziert werden.
Laut einer Studie der Unternehmensberatung Frost & Sullivan (http://www.automotive.frost.com), werden im Jahr 2017 rund 16 Millionen Autos in Europa über eine einfache sprachbasierte Benutzerschnittstelle (engl. Basic Voice Interface) verfügen, 6,9 Millionen Autos über erweiterte sprachbasierte Benutzerschnittstellen und 1,2 Millionen über Multifunktionsknöpfe. Im selben Jahr werden in Nordamerika 13,6 Millionen mit einer einfachen sprachbasierten Benutzerschnittstelle ausgestattet sein, 6,8 Millionen Autos mit erweiterten sprachbasierten Benutzerschnittstellen, und 0,9 Millionen mit Multifunktionsknöpfen.
Die Integration verschiedener fahrerfreundlicher und sicherheitsfördernder Benutzerschnittstellen in ein einheitliches System ist ein wachsender Trend. Multimodale HMI-Lösungen sorgen dafür, die zunehmende Komplexität zu reduzieren und dennoch auf den Bedarf der Nutzer nach unterschiedlichen Schnittstellen einzugehen, heißt es in der Studie weiter.