Remscheid.Der Zulieferer Edscha übernimmt zum 1. März 2013 die Unternehmen FPS Kunststofftechnik mit Sitz in Halver und Friedhelm Piepenstock mit Sitz in Schalksmühle. Beide Unternehmen sind langjährige Entwicklungs- und Fertigungspartner der Remscheider, die zum spanischen Zulieferer Gestamp gehören. Mit den Akquisitionen erweitert der Spezialist für Türscharniere und Türfeststeller seine Kompetenzen im Bereich der Kunststofftechnologie. Diese gewinnt als wichtige Leichtbautechnologie im Automobilbau immer mehr an Bedeutung. "Megatrends wie der Klimawandel erfordern einen konsequenten Leichtbau bei allen Fahrzeugkomponenten. Die Friedhelm Piepenstock GmbH mit ihrem ausgezeichneten Werkzeugbau sowie die FPS Kunststofftechnik GmbH mit ihrer langjährigen Erfahrung in der Entwicklung und Großserienfertigung von Präzisionskunststoffteilen sichern Edscha einen strategisch wichtigen Gewinn an Know-how. Damit stärken wir unsere Innovationsfähigkeit nachhaltig“, erklärte Torsten Greiner, Vorstandschef von Edscha.
Im Produktspektrum von Edscha gewinnen innovative Leichtbaulösungen zunehmend an Bedeutung: Dies gilt nicht nur für Antriebe zum vollautomatischen Öffnen und Schließen von Heckdeckeln und Heckklappen, sondern auch für Scharniersysteme und Türfeststeller sowie immer stärker auch für Pedalwerke.Edscha übernimmt zwei Partnerunternehmen
Zulieferer Edscha übernimmt zum 1. März 2013 die Unternehmen FPS Kunststofftechnik und Friedhelm Piepenstock. Beide Unternehmen sind bereits langjährige Entwicklungs- und Fertigungspartner von Edscha.
Integration der Betriebsstätten
Unter dem Dach von Edscha bieten sich beiden Unternehmen künftig beste Möglichkeiten, ihre Kompetenzen im Bereich der Kunststofftechnologie weiter auszubauen, heißt es bei den Remscheidern. Edscha wird ihnen für Investitionen in neue Technologien die notwendigen Mittel zur Verfügung stellen. Zudem werden die Betriebsstätten Schalksmühle und Halver am Standort Remscheid integriert.
Dies gewährleistet eine optimale Verzahnung zwischen dem neuen Bereich der Kunststofftechnik und den in Remscheid ansässigen zentralen Entwicklungsabteilungen, verspricht man sich bei Edscha. Betroffen von der Verlagerung der Betriebsstätten sind rund 50 Mitarbeiter der akquirierten Betriebe. Das mit den Unternehmenskäufen einhergehende Umsatzvolumen beträgt etwa 4,5 Millionen Euro.
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