Lampertheim. Der Industrieverband für die Automatische Identifikation (AutoID), Datenerfassung und Mobile Datenkommunikation AIM-D, hat seine Mitglieder zum Ende des ersten Halbjahres 2012 zur Umsatzentwicklung und zur Entwicklung des AutoID-Marktes befragt. Die zumeist kleinen und mittelgroßen Unternehmen, die ihre Lösungen auch in die Automobilindustrie liefern, waren mit dem ersten Halbjahr überwiegend zufrieden und rechnen auch weiterhin mit einer positiven Entwicklung.
Laut Umfrage haben AutoID-Unternehmen ihre wirtschaftliche Lage im ersten Halbjahr 2012 deutlich verbessert. 54 Prozent der Mitgliedsunternehmen haben ihre Umsätze gesteigert, fünf Prozent davon berichten sogar von einer wesentlichen Steigerung. 16 Prozent melden einen Umsatzrückgang.
Ein ebenso positives Bild zeigt sich bei den Investitionen: 40 Prozent der Mitglieder haben ihre Investitionen gesteigert, weitere 53 Prozent haben in gleicher Höhe wie im Vorjahr investiert. Nur sieben Prozent haben ihre Investitionen reduziert. Dementsprechend sprechen 33 Prozent der Befragten von einer besseren und weitere 49 Prozent von einer unveränderten wirtschaftlichen Lage. 18 Prozent verweisen auf eine schlechtere Lage. Auch wenn damit die Negativstimmen gegenüber der Umfrage vom Jahresende 2011 angestiegen sind, weist das aktuelle Gesamtergebnis auf einen stabilen positiven Trend in diesem Industriesektor hin, heißt es beim Verband.