Karlsruhe/München/Schweinfurt. Der Geschäftsbereich Automotive Aftermarket von Bosch, Knorr-Bremse Systeme für Nutzfahrzeuge, und das Geschäftsfeld ZF Services von Zulieferer ZF Friedrichshafen planen die Gründung eines Gemeinschaftsunternehmens. Dieses soll als Systemzentrale Full-Service-Dienstleistungen für Mehrmarken-Nutzfahrzeugwerkstätten anbieten. Das Gemeinschaftsunternehmen soll seinen Sitz im Großraum München haben und zunächst mit rund zehn Mitarbeiter starten. Der Vollzug des Gemeinschaftsunternehmens steht unter dem Vorbehalt der Freigabe durch die zuständigen Kartellbehörden.
Das Full-Service-Angebot des Gemeinschaftsunternehmens soll Hotline, technische Trainings und Informationen, Diagnose, Werkstattausrüstung sowie Qualitätsmanagement beinhalten. Geplant ist, dieses Werkstattkonzept ab Mitte 2013 unter dem Dach einer eigenständigen Marke zunächst in Deutschland und anschließend schrittweise in weiteren europäischen Ländern Mehrmarken-Nutzfahrzeugwerkstätten anzubieten."Mit Bosch Car Service und AutoCrew bietet Bosch bereits heute zwei international erfolgreiche Full-Service-Konzepte für den Pkw-Werkstattmarkt. Auf Basis dieser Erfahrungen von Werkstattkonzepten und unserer Kompetenz in der Nutzfahrzeugindustrie, beispielsweise zu Motor und Elektrik, beabsichtigen wir, gemeinsam mit den komplementären Partnern Knorr-Bremse und ZF, diese Dienstleistungen auch Werkstätten, die Nutzfahrzeuge warten und reparieren, anzubieten", sagt Robert Hanser, Vorsitzender des Bosch-Geschäftsbereichs Automotive Aftermarket.Bosch, Knorr-Bremse und ZF planen Joint Venture
Der Geschäftsbereich Automotive Aftermarket von Bosch, Knorr-Bremse Systeme für Nutzfahrzeuge und ZF Services planen die Gründung eines Gemeinschaftsunternehmens. Ziel ist ein Full-Service-Angebot für Mehrmarken-Nutzfahrzeug-Werkstätten.
Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig stärken
"Durch die fortschreitende technische Komplexität bei Nutzfahrzeugsystemen ist es von zunehmender Bedeutung, die entsprechende Kompetenz in den Werkstätten und somit deren Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig zu stärken. Als Spezialist für Sicherheitssysteme im Nutzfahrzeugbereich freuen wir uns, durch die Kooperation mit Bosch und ZF die Werkstätten durch persönliche Beratung bei dieser Aufgabe zu unterstützen und den steigenden Anforderungen gerecht zu werden", ergänzt Klaus Deller, Mitglied des Vorstands von Knorr-Bremse.
"ZF Services bietet mit seinem Detailkonzept ZF Services ProTech den Werkstätten bereits bedarfsgerechte Unterstützungen in der Antriebs- und Fahrwerkstechnik. Gemeinsam mit unseren Partnern können wir den Nutzfahrzeugkunden nun ein noch umfassenderes Angebot machen", erklärt Alois Ludwig, Vorsitzender der ZF Services-Geschäftsleitung, und fasst die Zielsetzung des geplanten Werkstattkonzeptes für Nutzfahrzeuge zusammen: "Nutzfahrzeugkunden legen besonderen Wert auf hohe Qualität und flexiblen Service. Werkstätten, die sich dieser Herausforderung stellen, werden wir mit dem neuen Konzept wie auch mit bewährten Produkten in OE-Qualität bei ihrer Positionierung am Markt unterstützen."
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