Friedrichshafen/Schanghai. Der Zulieferer ZF Friedrichshafen baut seine Produktion in China weiter aus. Mit der Flächenerweiterung am Standort Qingpu, dem westlichsten Stadtbezirk Schanghais, werden die Kapazitäten für die Herstellung von Gummi-Metall und Kunststoffprodukten für die Automobilindustrie verdoppelt. ZF verfügt mittlerweile über 22 Werke im Reich der Mitte.
Seit der Gründung des Standorts im Jahr 2008 werden in Qingpu Gummi-Metall-Komponenten entwickelt und gefertigt. Aufgrund der sehr guten Nachfrageentwicklung war eine erhebliche Erweiterung der Flächen notwendig, um die abgerufenen Stückzahlen fertigen zu können, heißt es beim Zulieferer. Dazu hat das Unternehmen in den vergangenen Monaten zwei neue Werkshallen bezogen und so die Produktionsfläche auf mehr als 23.000 Quadratmeter verdoppelt. In den insgesamt 30.000 Quadratmeter großen Werkshallen haben 570 Mitarbeiter ihren Arbeitsplatz. Über das bisherige Gummi-Metall-Produktportfolio hinaus wird in Qingpu auch die Kunststoffproduktion für Anwendungen im Automobilbereich aufgenommen: 2013 startet dort die Produktion von Kunststoff-Pedalmodulen sowie von weiteren Kunststoff-Komponenten."Das Werk Qingpu entwickelt sich seit seiner Gründung kontinuierlich sehr erfolgreich. Die aktuelle Erweiterung bestätigt unsere Aktivitäten in China und die guten Geschäftsbeziehungen zu unseren globalen und lokalen Kunden eindrucksvoll", sagt Torsten Bremer, der in der Division Fahrwerktechnik von ZF das Geschäftsfeld Gummi und Kunststoff verantwortet.ZF erweitert Werk in China
Der Getriebe- und Fahrwerksspezialist ZF Friedrichshafen erweitert sein Werk im chinesischen Qingpu. Vier Jahre nach dem Start wird die Produktionsfläche auf 23.000 Quadratmeter verdoppelt. 570 Mitarbeiter stellen dort Gummi-Metall und Kunststoff-Komponenten für die Automobilindustrie her.
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