Stuttgart. Der Absatz der Mercedes Car Group ist im April um 4,7 Prozent auf 100.800 Autos gesunken. Wie der Stuttgarter Autokonzern am Donnerstag berichtete, gab es auf dem deutschen Markt einen Absatzeinbruch von 29,3 Prozent auf 25.000 Fahrzeuge.
Eine Sprecherin sagte, dass dazu der schwache Smart-Absatz, die geringere Zahl an Arbeitstagen im April und der bevorstehende Modellwechsel bei der E-Klasse beigetragen hätten. Weltweit stieg der Absatz in den ersten vier Monaten um 7,4 Prozent auf 395.800 Autos. Bei Smart setzte sich der massive Absatzrückgang fort: Weltweit wurden mit 9.500 Autos 28,4 Prozent weniger Kleinwagen abgesetzt. Die Kernmarke Mercedes-Benz verlor im April mit einem Minus von 1,2 Prozent (91.300 Autos) nur wenig.
In den wichtigsten Auslandsmärkten konnte der Stuttgarter Autobauer sowohl im April als auch in den ersten vier Monaten zulegen. Vor allem in Asien und den USA sind die Steigerungsraten hoch. So wurden bis Ende April in Asien bereits 44.000 Autos abgesetzt (plus 23,4 Prozent). In den USA waren es 72.500 (plus 15,9 Prozent). In Westeuropa gab es acht Prozent Wachstum auf 147.700 Autos.
Nicht kommentieren wollte der Autobauer einen Bericht der "Auto Bild", wonach es ab 2010 eine Neuauflage des legendären Flügeltürers 300 SL aus dem Jahr 1954 geben solle. Weiter berichtete die Hamburger Autozeitschrift, dass in der neuen E-Klasse ab 2009 die erste Stufe eines Hybridantriebs mit Stopp-Start-Automatik und Bremsenergie-Rückgewinnung (Mild-Hybrid) vorgesehen sei. In einem zweiten Schritt komme dann der Vollhybrid mit stärkeren Elektromotoren und größeren Batterien, der den Spritverbrauch um rund 30 Prozent senken solle. (dpa/mm)