Frankfurt. VW-Markenchef Wolfgang Bernhard will einem Pressebericht zufolge mittelfristig 20 Prozent der Führungskräfte einsparen. Etwa 200 der knapp 1.000 Stellen von der Abteilungsleiterebene an aufwärts sollten gestrichen werden, berichtet das "manager magazin" (Erscheinungstermin: 21. Juli) unter Berufung auf Konzernkreise.
Bernhard hatte bereits angekündigt, insgesamt seien durch die VW-Sanierung etwa 20.000 Stellen gefährdet. Bei den Führungskräften sortiert der Markenchef einerseits gezielt aus. Andererseits setzt er wie auch bei der sonstigen Belegschaft auf Frühpensionierungen und Abfindungsangebote. Topmanager, also alle Mitarbeiter ab Bereichsleiterebene, sollen mit 60 aufhören. (dpa-AFX/mm)