Wolfsburg. Hohe Kosten für die Sanierung der ertragsschwachen Kern- marke VW haben im ersten Halbjahr 2006 das Ergebnis des Volkswagen-Konzerns belastet. Wie VW am Donnerstag in Wolfsburg mitteilte, betrugen die Restrukturier- ungsmaßnahmen 1,3 Milliarden Euro. Demgegenüber standen entlastende Sondereffekte aus dem Verkauf von Töchtern in Höhe von rund 300 Millionen Euro. Unterm Strich sank das operative Ergebnis nach Sondereinflüssen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 22,9 Prozent auf 1,034 Milliarden Euro.
Der Konzernumsatz der fortgeführten Aktivitäten erhöhte sich um 14,2 Prozent auf rund 51,9 Milliarden Euro, der Absatz um 12,7 Prozent auf 2,86 Millionen Fahrzeuge. Das operative Ergebnis vor Sondereinflüssen stieg um mehr als die Hälfte auf 2,029 Milliarden Euro. Aus dem Verkauf der Autovermietungstochter Europcar stellte VW eine Summe von 796 Millionen Euro als Ergebnis aus nicht fortgeführten Aktivitäten in die Bilanz. Alles in allem stieg daher das Ergebnis nach Steuern des VW-Konzerns im ersten Halbjahr von 403 Millionen Euro auf 1,186 Milliarden Euro. (dpa/tb)