Singapur. Der US-Ölpreis hat sich am Dienstag nach dem kräftigen Kursschub zu Wochenbeginn bei der Marke von 74 US-Dollar eingependelt. Im asiatischen Handel legte der Preis für ein Barrel (159 Liter) der US-Sorte WTI mit Auslieferung im Juni um sieben Cent auf 73,77 Dollar zu. Der Ölpreis nähert sich damit wieder dem am 21. April erreichten Rekordhoch von 75,35 US-Dollar an. Händler begründeten den jüngsten Ölpreisschub mit der Sorge vor einer neuerlichen Verschärfung des Iran-Konflikts sowie mit der Ankündigung des linksgerichteten Präsidenten von Bolivien, Evo Morales, die Erdöl- und Erdgasvorkommen seines Landes zu verstaatlichen. "Die Lage im Iran bleibt für den Ölmarkt bestimmend", sagte Stratege Dariusz Kowalczyk von CFC Seymour Securities. (dpa/afx/feb)
Ölpreis bleibt mit knapp 74 US-Dollar in Reichweite von Rekordstand
Sorge vor einer neuerlichen Verschärfung des Iran-Konflikts.