Düsseldorf. Der Autozuliefer- und Rüstungskonzern Rheinmetall hat im ersten Quartal 2006 vor allem dank Zuwächsen in der Autosparte Umsatz und Gewinn leicht gesteigert. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) sei von 33 Millionen Euro im Vorjahr auf 34 Millionen Euro gestiegen, teilte das im MDAX notierte Unternehmen am Dienstag im Vorfeld der Hauptversammlung mit. Von dpa-AFX befragte Analysten hatten im Schnitt mit einem Anstieg auf 35,9 Millionen Euro gerechnet.Unter dem Strich erzielte der Konzern ein Konzernergebnis von 17 (Vorjahr: 13 Millionen) Euro. Das Ergebnis je Aktie stieg von 31 auf 45 Cent. Beim Umsatz legte der Konzern von 756 Millionen Euro auf 852 Millionen Euro zu. Hier hatten die Analysten eine Verbesserung auf 806,8 Millionen Euro erwartet.
Für die positive Entwicklung ist vor allem die Autosparte verantwortlich, die im ersten Quartal ihren Umsatz um rund 15 Prozent auf 564 Millionen Euro steigerte und den Angaben nach deutlich über dem Marktwachstum abschnitt. Die Rüstungssparte, deren erstes Jahresviertel traditionell das schwächste ist, konnte beim Umsatz um rund zehn Prozent auf 286 Millionen Euro zulegen. Seine verhaltene Prognose für das Gesamtjahr bestätigte Rheinmetall. Demnach erwartet der Konzern im laufenden Jahr eine Stagnation des Ergebnisses und rechnet erst ab 2007 mit weiterem Wachstum. (dpa-AFX/mm)