Singapur. Der US-Ölpreis ist am Donnerstag gestiegen. Ein Barrel (159 Liter) der Sorte West Texas Intermediate (WTI) kostete am Morgen 72,48 US-Dollar. Das waren 35 Cent mehr als zum Handelsschluss am Mittwoch. Ein Barrel der Nordseesorte Brent verteuerte sich um 28 Cent auf 72,72 Dollar. Die erhöhten Energievorräte in den USA reichten möglicherweise nicht aus, um den steigenden Bedarf zu befriedigen, hieß es unter Händlern.
Die Benzinvorräte waren um 2,4 Millionen Barrel geklettert, während sich die Rohölbestände um 300.000 Barrel erhöhten. "Es gibt aber einen sehr großen Nachfrageanstieg sowohl bei Benzin als auch bei Rohöl", sagte Investmentstratege Dariusz Kowalczyk von CFC Seymour. Auch die Ermordung eines amerikanischen Mitarbeiters einer Ölfirma in Nigeria am Mittwoch habe den Markt beeinflusst. Zunächst bekannte sich niemand zu der Tat. Am Dienstag hatte allerdings die militante Bewegung für die Befreiung des Nigerdeltas weitere Attentate auf ausländische Mitarbeiter von Ölfirmen angekündigt. (dpa-AFX/mm)