Leipzig. Die Kfz-Sachverständigenorganisation KÜS hat eine jährliche Untersuchung von alten Autos gefordert. "Je älter die Autos werden, desto weniger wollen die Leute investieren", sagte der technische Leiter der KÜS, Christoph Diwo, am Freitag auf der Automesse AMI in Leipzig. "Bei Autos, die älter als sieben Jahre sind, sehen wir nach unseren Statistiken riesige Probleme." In der Regel seien die Fahrzeuge dann beim dritten Halter gelandet und hätten erheblich Mängel. In der KÜS sind freiberufliche Kfz- Sachverständige organisiert. Nach Angaben von Geschäftsführer Peter Schuler hält der Trend zum unerlaubten Umbauen von Fahrzeugen unvermindert an. "Es kann nicht tiefer und breiter genug sein", erklärte Schuler. Allerdings werde mittlerweile weniger an den Motoren der Fahrzeuge manipuliert. Der Trend gehe derzeit zur Veränderung der Beleuchtung. Lampen würden am Unterboden angebracht oder die Scheinwerfer verändert. Das führe zu großen Gefahren im Straßenverkehr, da durch die Veränderungen oftmals der Gegenverkehr geblendet werde. (dpa)
Sachverständige fordern jährliche Untersuchung von alten Autos
Besitzer wollen immer weniger investieren.