Tokio. Die japanischen Autobauer haben im Mai zumeist ihre Produktion kräftig angekurbelt und dank reger Auslandsnachfrage deutlich mehr exportiert als vor einem Jahr. Auf dem Heimatmarkt mussten die meisten Hersteller aber einmal mehr Federn lassen. Lediglich Nissan vermeldete am Montag in Tokio durch die Bank negative Zahlen. Dagegen konnte Mitsubishi auch in Japan triumphieren und setze dort mehr Fahrzeuge ab als vor einem Jahr.
Japans Nummer eins, Toyota Motor, der als einziger der japanischen Autobauer seine weltweite Fertigung drosselte – und zwar um elf Prozent auf 248.349 Wagen. Auch beim Export lag der Hersteller unter Vorjahr, die Ausfuhren gingen um 16 Prozent auf 41.772 Wagen zurück, während der Absatz auf dem Heimatmarkt um 12,2 Prozent auf 51.656 Stück zurück ging. (dpa-AFX/mm)