Wolfsburg. Volkswagen kommt mit dem Personalabbau voran. Bis zum jetzigen Zeitpunkt seien bereits rund 2.500 Abfindungsverträge unterschrieben worden, sagte VW-Vorstandschef Bernd Pischetsrieder am Donnerstag während einer Telefonkonferenz. Im Moment würden pro Tag nicht so viele Verträge unterschrieben wie erwartet. "Ich habe das Gefühl, dass viele warten, bis sie eine Alternative für die Zukunft gefunden haben", begründete der Vorstandschef diese Entwicklung. Zudem seien im Moment Schulferien.
Im September rechne er damit, dass sich der Prozess beschleunige. Auf die Frage, ob VW rund damit rechne, dass rund 5.000 Mitarbeiter auf diesem Weg ausscheiden, sagte Pischetsrieder, die Schätzung gehe in die richtige Richtung. Um den geplanten Stellenabbau zu beschleunigen, hatte der Konzern die rund 85.000 Mitarbeiter in seinen westdeutschen Werken angeschrieben und ihnen ein Angebot mit verbesserten Bedingungen für freiwillige Aufhebungsverträge unterbreitet.
Wie VW Anfang Juni mitteilte, werden je nach Einkommen und Betriebszugehörigkeit Abfindungen von 40.680 bis hin zu 195.480 Euro angeboten. Für Schnellentschlossene, die das Unternehmen bis Ende September verlassen, gibt es 54.000 Euro Zuschlag. Danach gibt es bis Ende des Jahres einen Sonderbonus von 27.000 Euro. Das Programm läuft noch bis zum 30. Juni 2007. (dpa-AFX/tb)