München. Der MAN-Konzern hat den Ausstieg aus dem Geschäft mit Druckmaschinen erfolgreich über die Bühne gebracht. Nach dem positiven Abschluss der Kartellprüfungen sei der Mehrheits-Verkauf der MAN Roland Druckmaschinen AG vollzogen worden, teilte die MAN AG am Mittwoch mit. Der Kaufpreis betrage 624 Millionen Euro.
MAN bleibt an dem weltweit zweitgrößten Hersteller von Drucksystemen noch beteiligt. Denn Käufer ist ein Gemeinschaftsunternehmen von MAN und Allianz Capital Partners (ACP). Dabei ist die Beteiligungsgesellschaft der Allianz mit 65 Prozent klarer Mehrheitseigner, MAN hält die übrigen 35 Prozent.
Ziel ist es, MAN Roland in einigen Jahren wieder an die Börse zu bringen. "Die Eigenständigkeit ermöglicht es MAN Roland weiter zu wachsen und flexibel auf die Marktanforderungen zu reagieren", sagte MAN-Chef Hakan Samuelsson am Mittwoch. MAN Roland hat 8.800 Mitarbeiter und kam zuletzt auf einen Umsatz von gut 1,7 Milliarden Euro. (dpa/mm)