Dearborn. Ford schließt 2008 zwei amerikanische Autofabriken mit insgesamt 4318 Beschäftigten. Es handelt sich um Pickup-Fabriken in St. Paul (Bundesstaat Minnessota) und Norfolk (Virginia). Dies hat der zweitgrößte amerikanische Autokonzern am Donnerstag mitgeteilt. Dies sei Teil des Sanierungsplans für das angeschlagene nordamerikanische Autogeschäft. Ford will im Rahmen des als "Weg nach vorn" deklarierten Restrukturierungsprogramms bis 2012 insgesamt 14 nordamerikanische Werke schließen, darunter sieben Automobilfabriken. Ford will insgesamt 25 000 bis 30 000 Mitarbeiter nach Hause schicken. Ford hatte zuvor bereits im Zuge dieses Sanierungsprogramms drei andere zur Schließung bestimmte Autofabriken und zwei Teilebetriebe genannt. Dies seien unglücklicherweise notwendige Schritte, um das Geschäft voranzubringen, erklärte Mark Fields. Er hat die nord- und südamerikanischen Operationen unter sich. Ford wolle aber auch an seinem Plan fest halten, einen neuen Niedrigkosten-Betrieb zu bauen. (dpa)
Ford schließt 2008 zwei US-Autofabriken
Plan ist Teil der Restrukturierung.