Wörth.Im Tarifstreit der Metallindustrie sind am Wochenende rund 3000 Beschäftigte im DaimlerChrysler-Werk in Wörth nicht zur Samstagsschicht erschienen. Deshalb wurden 200 Lastwagen nicht gebaut, wie der Betriebsratsvorsitzende Gerd Rheude sagte. "Der Arbeitgeber wird empfindlich getroffen. Wir stecken bis unters Dach voll mit Aufträgen." In dem Lastwagenwerk waren deshalb eigens Sonderschichten für Samstage vereinbart worden. Die IG Metall fordert fünf Prozent mehr Geld. Die Arbeitgeber haben bisher noch kein eigenes Angebot in der Tarifrunde vorgelegt. Die Warnstreiks hatten am vergangenen Mittwoch um Mitternacht nach Ablauf der Friedenspflicht begonnen. Auch für den kommenden Montag kündigte die IG Metall zahlreiche Aktionen in Rheinland-Pfalz und im Saarland an. Die Verhandlungen für die rund 410.000 Beschäftigten der Branche in Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland sollen am 10. April in der vierten Runde fortgesetzt werden. (dpa/afx)
Warnstreik bei DaimlerChrysler
3.000 Mitarbeiter bleiben weg