Stuttgart. DaimlerChrysler sieht der Schadenersatzklage von zehn Kapitalanlegern wegen des Rücktritts des ehemaligen Konzernchefs Jürgen Schrempp gelassen entgegen. "Wir sind unverändert der Meinung, dass wir allen unseren Informationspflichten im Zusammenhang mit dem Ausscheiden von Herrn Schrempp voll nachgekommen sind", sagte DaimlerChrysler-Sprecher Thomas Fröhlich am Freitag in Stuttgart. Es gebe keine Basis für Klagen. Das Landgericht Stuttgart hatte Anfang Juli ein Musterverfahren beim Oberlandesgericht beantragt. Zehn Aktionäre klagen auf Schadenersatz, weil ihnen durch den überraschenden Rücktritt Schrempps am 28. Juli 2005 Kursgewinne entgangen seien. Das Oberlandesgericht entscheidet nun, welche juristischen Fragen genau in dem Musterprozess geklärt werden müssen. Mit denen wird sich dann wieder das Landgericht befassen. (dpa/tb)
DaimlerChrysler sieht Musterverfahren gelassen entgegen
Zehn Aktionäre klagen auf Schadenersatz aufgrund überraschenden Rücktritts Schrempps.