London. Der Chef des US-Autobauers General Motors (GM), Rick Wagoner, will auch im Falle einer Allianz mit Renault und Nissan am Ruder bleiben. Er habe "keine Absicht", seine Position aufzugeben, sagte Wagoner der "Financial Times" (Mittwochausgabe). Er bezweifele außerdem, dass es notwendig sei, die Funktionen des Verwaltungsratsvorsitzenden (Chairman) und des Vorstandschefs voneinander zu trennen, sagte Wagoner.
Die Zusammenarbeit mit anderen Partnern außer Renault/Nissan wollte Wagoner zwar nicht ausschließen, im Augenblick richte sich das Augenmerk aber auf diese beiden. In den vergangenen Tagen hatte es Spekulationen über eine Zusammenarbeit von GM mit Toyota Motor gegeben. Beide Seiten hatten dies allerdings zurückgewiesen. (dpa/mm)