Schanghai. Wegen möglicher Probleme mit der Servolenkung muss BMW in China 143.215 Fahrzeuge zurückrufen. Betroffen sind Wagen von BMW Brilliance, die zwischen dem 24. August 2009 und dem 31. August 2012 produziert wurden, wie die Nachrichtenagentur Dow Jones unter Berufung auf die Qualitätssicherheits-Behörde AQSIQ berichtet. Bereits im vergangenen Jahr war BMW zu vielen Rückrufen gezwungen.
Nach der verweigerten Genehmigung für eine Werkserweiterung ist dies der zweite Rückschlag für BMW in China innerhalb weniger Tage. Zudem wird der Wettbewerb schärfer und das Wachstum lässt nach.Die chinesische Behörde befürchtet, dass möglicherweise eindringendes Wasser die Funktion der Servolenkung beeinträchtigen könnte. Ab dem 23. September wird BMW deshalb das betroffene Bauteil ersetzen.Insgesamt ist die Zahl der Rückrufe 2012 auf ein Rekordniveau gestiegen. Der amerikanische Autokonzern General Motors hat im Juni 480.000 Pick-ups wegen Brandgefahr in die Werkstätten beordert.Rückruf
BMW ruft in China 140.000 Autos zurück
Einem Agenturbericht zufolge muss BMW in China mehr als 140.000 Autos in die Werkstätten beordern. Es ist ein weiterer Rückschlag für BMW in China.
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