München. Der US-Zulieferer Visteon hat ein Cockpit-Konzept mit künstlicher Intelligenz entwickelt. Das HABIT-System (Human Bayesian Intelligence Technology System) verwendet maschinelle Lernalgorithmen, die spezifische Fahrergewohnheiten und verschiedene Umgebungswerte erfassen.
Unter Berücksichtigung von Rahmenbedingungen wie Temperatur und Tageszeit verarbeitet HABIT unter anderem die persönlichen Klimaanlagen- und Radioeinstellungen oder registriert Gewohnheiten in der Mobiltelefonnutzung. Hierbei "lernt“ das intelligente System kontinuierlich dazu. Durch die Anpassung an Fahrervorlieben entsteht mit der Zeit eine individuell angepasste Mensch-Maschinen-Schnittstelle (HMI), die genau auf den Fahrer zugeschnitten ist. Selbst wenn sich dieser nicht im Fahrzeug befindet, sondern beispielsweise zuhause seine Online-Musiksammlung oder Internetradio hört, erfasst auch hier das System die Präferenzen."HABIT soll das Fahrerlebnis weiter steigern und sich bei jeder Nutzung kontinuierlich verbessern“, erklärt Shadi Mere, Innovation Manager bei Visteon. "OEMs bieten ein immer stärker personalisiertes Fahrerlebnis. Und unser neues Cockpit-Konzept zeigt, wie ein Auto im Laufe seiner Lebenszeit mit dem Fahrer lernen, sich anpassen und wachsen kann.”In der kürzlich von Visteon durchgeführten Verbraucherstudie bewerteten über 70 Prozent der Testpersonen das HABIT-Konzept positiv. Ausschlaggebend hierfür waren insbesondere das vorausschauende Lernen des Systems und die natürliche Kommunikation mit Sprachbefehlen, wie sie von der Smartphone-Nutzung und anderen Endgeräten bekannt sind. Zudem verbessern die hochwertigen Grafiken und Animationen des Cockpit-Konzepts die Interaktion mit mobilen Endgeräten.Cockpit-Konzept lernt Fahrergewohnheiten
Das Cockpit-Konzept des US-Interieurspezialisten Visteon erfasst persönliche Vorlieben des Autofahrers und sorgt so für einen gesteigerten Erlebniswert. Dabei werden maschinelle Lernalgorithmen verwendet, die Fahrervorlieben und verschiedene Umgebungswerte erfassen.
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