Neu-Ulm. Der Neu-Ulmer Automobilzulieferer Schuttenbach hat Insolvenz angemeldet und strebt dabei eine Unternehmenssanierung in Eigenverwaltung an. Das teilte am Dienstagabend der zum vorläufigen Sachverwalter bestellte Rechtsanwalt Tobias Sorg von der SORG Insolvenzverwaltung mit.
Der geschäftsführende Gesellschafter der Schuttenbach GmbH, Andreas von Schuttenbach, habe am 21. Mai die Eröffnung eines Insolvenzverfahrens in Eigenverwaltung beantragt, so der Anwalt. Der Geschäftsbetrieb gehe derzeit uneingeschränkt weiter, betonte er.Um die Sanierung voranzutreiben, wird das Unternehmen zusätzlich durch den Sanierungsexperten Norbert Beigel, Senior-Partner der Wirtschaftskanzlei Beigel, Petermann und Partner, unterstützt. Darüber hinaus entschied der vorläufige Insolvenzverwalter, dass die Geschäftsführung um Dirk von Arndt als kaufmännischer Geschäftsführer sowie Rainer Hartmann als technischer Geschäftsführer erweitert wurde."Sowohl die finanzierenden Banken, als auch die Hauptauftraggeber wurden frühzeitig über die Sanierungspläne informiert und unterstützen uns bei dieser Entscheidung,“ erklärte Andreas von Schuttenbach.Schuttenbach hat Standorte in Anzing, Geretsried, München und Neu-Ulm. Andreas von Schuttenbach hatte das Unternehmen 2008 als Konstruktionsbüro gegründet. Ein Jahr später hatte er die Kainz Metalltechnologie übernommen. Zur Zahl der betroffenen Mitarbeiter war zunächst keine Information erhältlich.Kunden der Schuttenbach GmbH sind unter anderem Rolls Royce, Land Rover und BMW.Unabhängig vom Zuliefer-Unternehmen Schuttenbach existiert die Schuttenbach Automobile GmbH & Co. KG. Dieses Unternehmen in Anzing bei München ist Servicepartner für zahlreiche Luxusmarken. Schuttenbach hatte diesen Standort von der insolventen Auto König übernommen.Zulieferer Schuttenbach meldet Insolvenz an
Der auf Kleinserien und Sonderlösungen spezialisierte Automobilzulieferer Schuttenbach aus Neu-Ulm hat Insolvenz angemeldet. Das teilte der zum Insolvenzverwalter bestellte Rechtsanwalt Tobias Sorg der Kanzlei SORG Insolvenzverwaltung am Dienstagabend mit. Der Geschäftsbetrieb gehe derzeit uneingeschränkt weiter, hob er hervor.
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