München. Eigentlich ist China derzeit ein Paradies für Autohersteller. Nirgendwo sonst werden so viele Fahrzeuge verkauft. Auch die deutschen Autobauer VW, Audi, BMW und Mercedes-Benz verdienen gut im Reich der Mitte.
Doch jetzt droht Ärger: Nachdem bereits in der vergangenen Woche Marktführer VW vom chinesischen Staatsfernsehen attackiert worden war und einen Rückruf wegen seiner DSG-Getriebe starten musste, klagen nun einem Bericht von "Spiegel Online" zufolge zahlreiche Kunden über Gestank in ihren Autos. "Kommt mir bloß nicht mit Bau und Ma" schimpfte demzufolge ein Kunde von BMW (chinesisch BauMa). Er habe 100.000 Yuan, umgerechnet etwa 12.200 Euro) bezahlt, um "diesen Gestank loszuwerden".Ein Mercedes-Fahrer beschwerte sich, er fühle sich schwindlig, wenn er im Auto sitze. Chemiker der Universität Peking untersuchten daraufhin den Innenraum und fanden eigenen Angaben zufolge Bitumen in den Dämmstoffen. Das chinesische Staatsfernsehen hat bereits über den Fall berichtet. Audi, BMW und Mercedes betonten in ihren Reaktionen, dass sie sich an weltweit gültige Standards hielten.Chinesen monieren Gestank in deutschen Autos
Neuer Ärger für deutsche Autobauer in China: Kunden beschweren sich einem Medienbericht zufolge über schlechte Gerüche im Innenraum.
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