Schanghai. Der Markt in China wird auch für Porsche immer wichtiger. In diesem Jahr soll der Absatz zweistellig wachsen, wie das "Wall Street Journal" berichtet. Die Zahl der Händler soll bis Jahresende um 25 Prozent steigen.
Die Prognose bleibt bestehen, obwohl die Verkaufszahlen im Mai leicht zurückgegangen sind. Die Luxuswagenmarke setzte mit 3164 Autos im Mai 40 Fahrzeuge weniger ab als im Vormonat, was einem Minus von 1,3 Prozent entspricht. China-Chef Deesch Papke bezeichnete es als "winzigen Tropfen" bezeichnete, mit dem das Unternehmen außerdem schon gerechnet habe.
In den ersten fünf Monaten lagen die Verkaufszahlen von Porsche in China bei 16.465 Fahrzeugen und damit 9,5 Prozent über denen des Vorjahres. Porsche sei aber sicher, dass das Absatzwachstum in China in diesem Jahr "im niedrigen zweistelligen Bereich" liegen wird, sagte Papke. Im vergangenen Jahr lagen die Verkaufszahlen mit 37.425 Fahrzeugen noch um 20 Prozent über denen des Vorjahres.
Die Konkurrenz ist mit ihren Prognosen deutlich vorsichtiger: Sowohl Ferrari als auch Lamborghini erwarten nur leichte Zuwächse. Allerdings sind beide auch reine Supersportwagen-Hersteller, während die meisten verkauften Porsche inzwischen SUVs sind. Im Juli kommt das kompakte SUV Macan zu den chinesischen Händlern.