Stuttgart. Das IT-Unternehmen IBM und der Zulieferer Bosch wollen gemeinsam eine neue datenbasierte Entwicklungsplattform entwerfen, mit dem intelligente und miteinander vernetzte Automotive-Produkte effizienter und präziser an die Marktanforderungen angepasst entwickelt werden können. Die Continuous-Engineering-Softwareplattform basiert auf offenen Standards und IBM Design-Tools, und lässt sich innerhalb kurzer Zeit auf Tausende von Entwicklern, Technikern, Partnern und Kunden erweitern, heißt es bei Bosch. Durch die Einbindung aller Beteiligten der Zulieferkette und durchgängige Bereitstellung der erforderlichen Daten werde die Plattform zu einem Eckpfeiler der langfristigen Vision von Bosch: eine branchenübergreifende Zusammenarbeit, dank der immer intelligentere und sicherere Fahrzeuge zeitnah in den Markt starten können.
Bosch sieht die Notwendigkeit einer standardbasierten Vernetzung aller Entwickler und Unternehmen der Lieferkette, weil die zunehmende Komplexität der Fahrzeuge den Kosten- und Innovationsdruck auf die Zulieferer erhöht und die Zulieferer gleichzeitig vor enorme Herausforderungen bei der Qualitätssicherung stellt. Unter der neuen Generation von Softwareentwicklern wird zudem der Ruf nach einer transparenteren Kommunikation sowie mehr Flexibilität und Kooperation innerhalb der Branche immer lauter. Über die IBM-Plattform kann Bosch alle Teams und Entwicklungspartner in die Engineering-Prozesse einbinden. Dies sei wesentlich für eine effiziente Entwicklung, die auf einer Strategie der zielgerichteten und transparenten Wiederverwendung beruht.