Nürnberg. Hinter dem neuen selbstfahrenden Google-Auto stecken hohe Ansprüche: So will Google-Mitgründer Sergey Brin mit dem neuen Roboter-Auto des Internet-Riesen nicht weniger als die weltweite Mobilität verändern, den Bedarf an individuellem Autobesitz und Parkplätzen reduzieren und Menschen das Autofahren ermöglichen, denen dies bislang zum Beispiel wegen körperlicher Behinderungen nicht möglich war. In Deutschland finden solche Visionen Gehör: So bekunden laut einer Untersuchung des Marktforschungsinstituts Puls 16 Prozent der deutschen Autokäufer Kaufinteresse am selbstfahrenden Google-Auto. Darüber hinaus erwartet jeder Dritte, dass Google bei seinem Auto vieles anders oder besser macht als herkömmliche Automobilhersteller.
Wie die puls Studie unter 1000 Autokäufern weiter zeigt, haben insbesondere jüngere Autokäufer und solche mittleren Alters mit 18 Prozent besonderes Kaufinteresse an den „Knutschkugel“, die laut Kommentaren im Web 2.0 am ehesten an die Isetta von BMW erinnert. „Offensichtlich hat der automobile Quereinsteiger Google eine so hohe Digitalkompetenz und Verankerung im (digitalen) Leben seiner Nutzer, dass die Menschen dieser Marke auch zutrauen, ein Auto insbesondere für die nachrückenden Digital Natives zu bauen“, kommentiert puls Geschäftsführer Konrad Weßner die Ergebnisse.