Frankfurt/Main. Wird der stationäre Autohandel künftig einfach „weggeklickt“? In der neuen Studie „Spinning the Wheel Online“ untersucht die Innovations- und Technologieberatung Arthur D. Little, wie die Online-Erfahrungen von Autokäufern deren Verhalten im Umgang mit dem klassischen Automobilvertrieb prägen und wie die Automobilhersteller (OEMs) und -händler ihre Vertriebsstrategie entsprechend ausrichten. Demnach verändert das Internet das Kundenverhalten massiv. Kunden recherchieren vor einem Kauf mehr denn je im Internet, worauf OEMs und Händler zwar seit geraumer Zeit mit verstärktem Marketing und Kundenpflege im Internet reagieren.
Dennoch kommt die Studie zu dem Schluss, dass die Branche die Potenziale der Online-Transformation des Autohandels nicht hinreichend ausschöpft. Nachholbedarf besteht insbesondere in Sachen Kundeninteraktion. Hinzu kommt, dass OEMs nach wie vor nur sehr vorsichtig gezielte Vertriebsinitiativen im Internet auf die Straße bringen und dadurch wichtige Marktanteile an andere Player verlieren. Die Analyse formuliert fünf Handlungsempfehlungen, wie die Automobilhersteller und –händler auf diese Wandlungen reagieren können.