Berlin. Die Stadtwerke Leipzig haben sich der eRoaming-Plattform von Hubject angeschlossen. Damit soll auf kommunaler Ebene die Vernetzung von Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge weiter ausgebaut werden. Die Stadtwerke Leipzig gehören zu den größten kommunalen Energieversorgungs-Unternehmen Deutschlands und sind damit ein weiterer Partner im intercharge-Netzwerk. Hubject ist ein Unternehmen der BMW Group, Bosch, Daimler, EnBW, RWE und Siemens mit Sitz in Berlin. Das Joint Venture betreibt eine branchenübergreifende Business- und IT-Plattform zur Vernetzung von Infrastruktur-, Serviceanbietern und Mobilitätsdienstleistern.
Raimund Otto, Geschäftsführer der Stadtwerke Leipzig, erklärt, was das Unternehmen dazu bewogen hat, die eigene Ladeinfrastruktur für die Kunden von Fremdanbietern zu öffnen: „Durch die Anbindung an intercharge erwarten wir eine Steigerung der Auslastung unserer Ladestationen. Diese Weiterentwicklung unseres Geschäftsmodells bringt uns wirtschaftliche Vorteile und optimiert die Betriebskosten. Außerdem wollen wir den Elektroautofahrern den größtmöglichen Komfort beim Laden ihrer Fahrzeuge bieten.“ Andreas Pfeiffer, Geschäftsführer von Hubject, begrüßt die Anbindung der Stadtwerke Leipzig an intercharge: „Leipzig ist eine Pionierregion der Elektromobilität, zudem wird hier der BMW i3 als erstes elektromobiles Serienfahrzeug produziert. Mit den Stadtwerken Leipzig gewinnen wir einen kompetenten Energieversorger für intercharge, das ist ein wichtiger Schritt bei der Vernetzung von Ladeinfrastruktur.“
Gemeinsames Ziel aller Partner im intercharge-Ladenetz ist der flächendeckende und barrierefreie Kundenzugang zu öffentlicher Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge in Europa. Ermöglicht wird die Vernetzung der Partner über die eRoaming-Plattform von Hubject. Das intercharge-Symbol kennzeichnet anbieterübergreifend nutzbare Ladeinfrastruktur und ermöglicht zusätzlich durch den integrierten QR-Code die Nutzung einer frei verfügbaren Smartphone-App zur Freischaltung von Ladevorgängen.