Detroit. In den USA sind im Juni mit gut 1,4 Millionen Neuwagen 1,2 Prozent mehr verkauft worden als im Vorjahresmonat. Im Vergleich zum Halbjahresplus um vier Prozent auf 8,1 Millionen Fahrzeuge hat sich das Wachstum allerdings abgeschwächt.
MarktführerGeneral Motors konnte seinen Absatz im Juni trotz der zahlreichen Rückrufe in den vergangenen Monaten immerhin um ein Prozent steigern, Konkurrent Chrysler legte um stolze neun Prozent zu. Umso auffälliger ist der Rückgang beiFord und Volkswagen. Die Amerikaner verloren sechs Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat, die Deutschen sogar 22 Prozent. Mit dem extra für den amerikanischen Geschmack konstruierten großen SUV "Crossblue" will VW ab 2016 gegensteuern. Allgemein liegen große Autos in Amerika weiterhin im Trend:Fiat Chrysler zum Beispiel steigerte seine Verkaufszahlen dank der Marke Jeep und Ram um neun Prozent.
Die deutschen Premiummarken stehen im Gegensatz zu VW weiterhin gut da:Porsche legte vor allem Dank des neuen Macan um elf Prozent zu,Audi sogar um 23 Prozent. Hier sorgte vor allem der neue A3 für den Zuwachs. Konkurrent BMW legte zwar nur um sechs Prozent zu, bleibt mit 35.000 Neuzulassungen aber erfolgreichster Premiumhersteller in den USA vor Mercedes und Lexus.