Schwaig. Nach Neu- und Gebrauchtwagen werden mittlerweile auch Werkstattleistungen zunehmend online angeboten. So bieten Werkstattportale wie DriveLog, FairGarage, Autobutler oder Autoservice.com eine Orientierung beim Finden preisgünstiger Werkstätten. Vor diesem Hintergrund hat die Nürnberger Marktforschung Puls untersucht, ob sich bei Werkstattkunden das Internet als Informationsquelle ähnlich durchsetzt wie bei Autokäufern. Die Ergebnisse der Studie deuten darauf hin, dass Werkstattportale Zukunft haben: Aktuell nutzt jeder fünfte Autofahrer eines der mittlerweile über zehn Werkstattportale, die online Inspektions- und Reparaturleistungen anbieten. Darüber hinaus sind laut der Puls-Studie überraschende 81 Prozent der Kunden (sehr) zufrieden mit der von den Portalen empfohlenen Werkstätten. Dies sind die wichtigsten Ergebnisse einer repräsentativen Befragung von 1015 Autofahrern beziehungsweise Werkstattkunden durch die Puls-Marktforschung.
„Vor allem die hohe Kundenzufriedenheit mit Werkstattportalen lässt auf weiteres Wachstum dieser noch jungen Internetportale schließen“, kommentiert Puls-Geschäftsführer Konrad Weßner die Ergebnisse. Besonders affin gegenüber Werkstattportalen sind laut Studie mit einer Nutzerquote von 21 Prozent jüngere Autofahrer. Auch die Kundenakzeptanz spricht für Werkstattportale: Stattliche 54 Prozent folgen der Empfehlung der Portale und mehr als jeder Zweite (52 Prozent) bleibt der empfohlenen Werkstatt dann für weitere Servicearbeiten treu. Mit anderen Worten: Serviceportale bringen und loyalisieren Werkstattkunden, die sonst wohl kaum in den jeweiligen Werkstattbetrieb gefunden hätten. „Trotz der offensichtlichen Vorteile sollten Kunden und Werkstätten, die Werkstattportale nutzen aber dringend darauf achten, dass es dabei nicht nur um den Preis, sondern auch um die Qualität der durchzuführenden Arbeiten geht“, empfiehlt Puls-Chef Weßner.